Das Labyrinth der Wörter

Germain ist Analphabet, Margueritte eine Leseratte. Die beiden verbindet nichts, aber als sie sich auf einer Parkbank kennenlernen, stellen sie fest, dass sie sich sehr sympathisch sind.

Am Anfang war das Buch
Das Buch Das Labyrinth der Wörter von Marie-Sabine Roger erschien in Frankreich 2009 unter dem Titel La tête en friche, 2010 kam es auf den deutschen Buchmarkt. Es ist ein Roman in einer angenehmen Länge und gut zu lesen. Die Geschichte von Margueritte und Germain wird liebevoll erzählt und hat einen überraschenden Schluss. Die Parkszenen würden sich als Poster eignen, die in einem Rahmen, zum Beispiel von dearsam.de, gut zur Geltung kommen würden.

Und das Hörbuch?
Hörbücher gibt es heute, da man sie als Datei kaufen kann, in der originalen Buchlänge. Vor mittlerweile elf Jahren wurde der Buchtext um Erzählstränge gekürzt, um die Dauer auf etwa sechs CDs und auch sechs Stunden zu beschränken. So auch bei diesem Buch. Hört man nur das Hörbuch, wird man das Fehlen nicht merken, vergleicht man es aber mit dem Buch, stellt man fest, dass ein Freund Germaines wegrationiert wurde und entsprechend eine Episode, die Germaine näher charakterisiert, fehlt.

Was geschieht im Kinofilm?
Der Film wurde mit Gérard Depardieu als Germain und Gisèle Casadesus als Margueritte ideal besetzt. Natürlich konnte die Geschichte nicht 1:1 umgesetzt werden und es fehlen einige Erzählstränge. Auch das Ende wurde geändert, worüber sich diskutieren ließe.

Fazit
Um hineinzuschnuppern kann man das Hörbuch genießen. Aber auch Buch und Film sollte man lesen beziehungsweise sehen. Es lohnt sich!

Das Labyrinth der Wörter

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zakra